Meridiane und Chakren - Anregung & Harmonisierung

Chakrensteine Chakrenharmonisierung Balance Valeska Otto

Ein anderer Aspekt der Heilberatung kann der Ausgleich der Energieleitbahnen sein. Dazu wird ähnlich wie bei der LemBa-Methode vorgegangen. Wie aus der TCM (Traditionell Chinesische Gesundheitslehre) bekannt, versorgen die „Meridiane“ (Energieleitbahnen) unseren Körper mit Energie. Über die Chakren (Energiewirbel), die sich lt. TCM in der mittleren Achse unseres Energiekörpers befinden, wird die Energie zwischen unserem physischem und feinstofflichem Körper ausbalanciert. Um dieses System sowie den gesamten Organismus in Schwung oder vielmehr in deiner persönlichen Balance zu halten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Disharmonien können beispielsweise ein Ungleichgewicht der Vitalenergie im Körper verursachen. Schön, wenn dies mit einem Ausgleich der Energieleitbahnen oder einer „Chakrenharmonisierung“ wieder ins Lot gebracht werden kann.

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Lemba-Stab Meridianausgleich Balance Valeska Otto

Der Meridianausgleich wird ausschließlich mit dem wohl energetisierten Lemba-Stab auf dem Körper durchgeführt. Die Chakrenharmonisierung mit den Händen und den Chakrensteinen (siehe Bild). Basis für beides bildet die Gesundheitslehre der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin).

Was in unserer Kultur weniger kultiviert wurde, wird in der TCM seit mehr als 3000 Jahren gelebt: das Wissen um die Ganzheitlichkeit. Jedes Lebewesen ist Körper, Geist und Seele. Jede Krankheit kann ihre Ursache in einem der drei finden. Kein Leiden ist ausschließlich in nur einem der drei vorhanden. Körper, Geist und Seele beeinflussen und bedingen sich gegenseitig. Genauso wie unser Denken unsere Gefühle beeinflusst und unsere Gefühle unser Handeln beeinflussen.

Die Ganzheitlichkeit geht noch weiter. Sie berücksichtigt neben uns Lebewesen auch das Umfeld, in dem wir uns bewegen. Zunächst die Natur, sprich: die Elemente, die auf unserer Erde vorhanden sind (Feuer, Wasser, Luft, Metall, Erde). Ebenso wird der stetige Wandel, in dem wir uns bewegen, berücksichtigt: das Yin-Yang-Prinzip (Tag/Nacht, Ebbe/Flut, Freude/Ärger, Warm/Kalt, Groß/Klein, Innen/Außen, Lachen/Weinen, Mangel/Überfluss …). Nicht zu vergessen sind die Jahreszeiten. Sie stehen ebenso in Verbindung mit Yin und Yang, wie mit der Ernährung, wie mit allen „wesentlichen“ Entwicklungszyklen.

Für den Körper gesprochen heißt dies z. B., dass die Organe mehr als nur ihre Funktion in der Reihenfolge von Abläufen zur Erhaltung unseres Lebens erfüllen. Es ist wie in der Natur und den Jahreszeiten: Jede Zeit hat seine Aufgabe und doch sind sie miteinander verbunden und in Abhängigkeit voneinander. „Leidet“ der Frühling an zu viel oder zu wenig Wasser, so „leiden“ Sommer und Herbst (Wachstum/Reife/Ernte) in der Folge mit – so  auch unsere Organe. Nur im Kollektiv können sie dauerhaft gesund funktionieren.

Die Konsequenz daraus ist, dass, wenn beispielsweise ein Organ krank wird, irgendwo in diesem Zusammenspiel schon längst vorher Vorboten/Unstimmigkeiten/Mangel oder Überfluss im Körpersystem vorhanden sind. Das Sichtbarwerden – eben durch eine Krankheit – ist nur einer der Dominosteine in der Reihe von Unstimmigkeiten. Irgendwann kann der Organismus die Kettenreaktion nicht mehr verdeckt kompensieren und äußert sich schließlich sichtbar – durch eine Krankheit.

Vereinfacht kann man sagen: wir als Lebewesen in unserem Umfeld, sowie das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele, sowie alles in unserem Körper, funktioniert nach dem Leitspruch der vier Musketiere – Einer für Alle, Alle für Einen!

Der Meridianausgleich ist quasi die Rundum-Aktivierung aller Hauptmeridiane. Durch das Abfahren der Meridianbahnen mit dem Meridianstab am Körper wird der Qi-Fluss (Lebensenergie) im Mikrokosmos unseres Körpers zusätzlich aktiviert und fördert das Zusammenspiel im Körpersystems und somit die Gesundheit.

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Chakra ist ein Begriff aus dem Sanskrit (spirituelle Sprache Indiens) und bedeutet „Rad“.

Wir Menschen sind Körper, Geist und Seele. Oder anders gesagt, neben der Materie aus Fleisch und Knochen gibt es das Bewusstsein – das ist der Denker in dir – und: Energie. Die Energie empfinden wir ganz unterschiedlich. Man kennt die „good vibrations“ oder die „dicke Luft“, wir lassen uns manchmal von anderen „anstecken“, stecken selbst andere an oder „tanken auf“. Die Chakren sind hierzu unsere energetischen Verbindungen mit der Außenwelt, mit dem Universum. Die Energiezentren, oder Energiewirbel, wie sie auch genannt werden, befinden sich an verschiedenen Stellen am bzw. außerhalb des Körpers. Faszinierend, doch für manch einen schwer vorstellbar, sind bisher insgesamt 142 Chakren bekannt:

 

  • 70 unterhalb des Wurzelchakras
  • 7 Hauptchakren (siehe Bild)
  • 2 Milz-Chakren (zwischen 2. und 3. Chakra; für die Versorgung auf ätherischer + physischer Ebene)
  • 63 oberhalb des Kronenchakras (über dem physischen Körper)

Es wird vermutet, dass es sich ähnlich verhält wie bei den Akupunkturpunkten, und es also mehr Chakren als bisher wissenschaftlich erforscht gibt. Übrigens besitzen alle Säugetiere Chakren!

Manchmal spricht man auch von den Lotos. Lotosblüten sind rund und können sich öffnen und schließen. Dies trifft eben auch auf die Chakren zu. Die Darstellung der Chakren als Lotosblüten unterscheidet sich mit der Anzahl der Blütenblätter noch zusätzlich in der Qualität des Chakras.

So wie Nervennetz und Blutbahnen sich im Körper feinstens verzweigen und den gesamten Körper versorgen, so gibt es auch ein Energienetz im Körper, das über die Energiewirbel gespeist wird. Ist ein Chakra blockiert, heißt das, dass ein Energiewirbel sich nicht oder zu wenig dreht und somit die Energiebahnen, die Nadis (Sanskrit: Kanal, Röhre), keine Energie im Körper verteilen können.

Die Entwicklung der Chakren setzt zur gleichen Zeit ein, wie die Entstehung des Fötus aus dem Embryo. Aus dem Urzustand des Einsseins mit dem Universum bilden sich am Fötus nach und nach die Chakren von oben nach unten aus; d. h. vom Spirituellen (Kronenchakra) zum Physischen (Wurzelchakra). Die weitere Entwicklung nach der Geburt folgt einem 7-Jahres-Rhythmus. Hier kommen die Qualitäten der einzelnen Chakren zum Tragen.

Zum Beispiel ist das Wurzelchakra sehr aktiv, fühlt man sich besser geerdet und mit beiden Füßen auf dem Boden stehend. Weitere Themen des Wurzelchakras neben dem Geerdetsein, sind Körperwahrnehmung, Mutter-Beziehung, Beruf/Berufung, Sicherheit, Süchte, Urvertrauen, Stabilität, Durchsetzungskraft, Mut etc. Außerdem gibt es Aus-wirkungen in Verbindung mit z. B. Planeten (Erde, Saturn), Farben (rot für das Wurzelchakra), Elementen (Erde), Drüsen (Nebenniere), Körperteilen (Wirbelsäule, Zähne, Nägel,..), Sinnesfunktionen (Riechen), Hormonen (Adrenalin, Cortison,…), Mineralien (roter Jaspis, Achat, Onyx,…), Bachblüten und Tönen. Jedes Chakra hat seine individuellen „Elemente“, mit denen es in Verbindung steht.

Die sieben Hauptchakren entsprechen farblich und thematisch den verschiedenen Energiekörpern (Aura), die unseren physischen Körper umhüllen.

Chakren können aktiviert, gestärkt, gereinigt werden. Beispielsweise können beim Yoga und Meditation die Chakren mit einbezogen werden. Es gibt aber auch spezielles Chakrenyoga oder –meditationen oder eben die individuelle Arbeit mit einzelnen Chakren zur Harmonisierung des Systems. Hierbei können u. a. Mineralien, Aromen, Räucherstoffe, Mantren, Farben oder auch Klänge eingesetzt werden, also all das, was dem Chakra entspricht bzw. zugeordnet ist.

Gut funktionierende Chakren unterstützen eine gute Versorgung unseres Energiekörpers und können zu mehr Ausgeglichenheit und Wohlbefinden beitragen. Ein erster einfacher Schritt kann zum Beispiel die Unterstützung durch die Farbauswahl der Kleidung oder das Tragen von Edelsteinen sein.